German 16

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By Karin Reich, Eberhard Knobloch, Elena Roussanova

Der short, den Alexander von Humboldt am 23. April 1836 an Augustus Frederick, den Herzog von Sussex – damals Präsident der Royal Society of London – richtete, ist wahrscheinlich der wichtigste und der folgenreichste short, den der berühmte deutsche Forschungsreisende in seinem Leben verfasst hat. Dieser those gehen die Autoren der vorliegenden Studie nach, zumal die Quellen, Hintergründe und Folgen dieses epochemachenden Briefes bislang nicht im aspect untersucht waren.

Humboldt ging es vor allem um den Ausbau und die Erweiterung der erdmagnetischen Forschungen im britischen Empire, was once die globale Erforschung dieses rätselhaften Naturphänomens fördern sollte. Er hat sein Schreiben genau zum richtigen Zeitpunkt verfasst: Der short löste eine Lawine von Forschungsaktivitäten aus. Von Humboldts Initiative profitierte nicht allein Großbritannien, sondern auch Russland, die united states und – used to be bislang kaum wahrgenommen bzw. herausgestellt wurde – Göttingen, das zum Zentrum der erdmagnetischen Forschungen weltweit avancierte. Die Studie zeigt deutlich, dass Humboldts short nur deshalb so überaus erfolgreich sein konnte, weil er sich auf die von Carl Friedrich Gauß und Wilhelm Weber in Göttingen erzielten Forschungen zu stützen vermochte: So struggle Humboldts Erfolg auch ein Verdienst von Gauß und Weber.

Der short Humboldts wird in der vorliegenden Monographie erstmals nach der Originalvorlage ediert und auch in deutscher Übersetzung vorgestellt. Ferner werden weitere relevante Dokumente sowohl in Originalsprache als auch in deutscher Übersetzung veröffentlicht. Die Darstellung wird von informativem, historischem Bildmaterial ergänzt. Der Band wendet sich an ein Fach- wie auch an ein wissenschaftshistorisch interessiertes Publikum.

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558–562). 2.  IXf, XXVf, XXX–XXXII.  Jahrhunderts 35 Diese Beobachtungen zeigen uns, daß eine innige Beziehung zwischen der Ursache der Nordlichter und der der unregelmäßigen Ausweichungen der horizontalen Magnetnadel da ist.  561). 4 Humboldts magnetische Instrumente Es war Humboldts Freund François Arago, der den Instrumenten, die der Pariser Instrumentenhersteller Henri Prudent Gambey (1787–1847) anfertigte, den ausschließlichen Vorzug gab.  17), bis er durch Arago in Paris die Gambeyschen Instrumente kennen- und schätzen lernte.

März seine Verbesserungen. Diese Wünsche ließ Schumacher Humboldt zukommen. Humboldt war zwar nicht glücklich über die Vorschläge, aber letztendlich akzeptierte er die Verbesserungen. Biermann Briefwechsel Humboldt–Encke 2013. Briefwechsel Humboldt–Gauß 1977. 3 Briefwechsel Humboldt–Schumacher 1979. 1 2 © Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2016 K.  223f). Die Auseinandersetzungen führten glücklicherweise nicht zu dauerhaften Beeinträchtigungen der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Gauß und Humboldt und auch nicht zwischen Schumacher und Humboldt trotz der manchmal heftigen – sogar allzu heftigen – Worte, die vor allem Humboldt gebrauchte.

Während Humboldt Wilhelm Weber gar nicht erwähnt, spricht er vom „großen Geometer“ Gauß. Was das Göttinger Netzwerk bzw. die Mitglieder des Göttinger Magnetischen Vereins anbelangt, so erwähnte Humboldt Kopenhagen, Altona, Braunschweig, Leipzig, Berlin sowie Mailand und Rom bzw.  20, 22). In Kopenhagen war es Hans Christian Oersted, der intensiv Anteil an den Göttinger Bestrebungen nahm. In Altona war Gauß’ Freund Heinrich Christian Schumacher zuhause, der im Garten seines Wohnhauses in der Palmaille eine private, sehr gut ausgestattete Sternwarte besaß.

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